Berufstätige Mütter und Zeit für Spiritualität

Gefangen im Hamsterrad rennt Melanie schon morgens. Erst zum Kindergarten, dann zur Arbeit. Abgehetzt kommt sie im Büro an. Der Chef ist genervt und wartet schon auf sie. Er rollte mit den Augen. Melanie spürt genau den Druck, jetzt ist sie als Mutter schon wieder zu spät gekommen. Wie soll sie das nur früher schaffen?

 

Am Abend hetzt Melanie zurück zum Kindergarten, die Kinder sind müde und quengelig. Haben Hunger. Also schnell gekocht, Wäsche nebenher in die Wachmaschine, Kinder ins Bett bringen. Und dann?

 

Melanie schreit. Sie schreit ganz laut: UND DAS SOLLS GEWESEN SEIN? DAS IST MEIN LEBEN FÜR IMMER?


BERUFSTÄTIGE MÜTTER UND FEHLENDE ZEIT FÜR SICH

 

Den meisten Müttern geht es wie Melanie. Sie finden einfach keine Zeit für sich.

Das Geld der beruflichen Tätigkeit wird für das Familieneinkommen gebraucht, einfach kündigen kommt also nicht in Frage. Aber wirklich erfüllend ist der Job für sie nicht.
Mal abgesehen davon, dass diese Mütter Gefahr laufen, in einem Burn-Out hineinzurutschen, kommt hinzu das Bedürfnis, sich mit dem eigenen Inneren beschäftigen zu wollen. Mit Gedanken und Gefühlen, mit Spiritualität und Weiterentwicklung. Aber auch dafür fehlt die Zeit.

 

NUN, WAS IST DIE LÖSUNG?

 

So einfach ist das nicht, dass ich hierfür die Lösung weiß. Es kommt immer auf den einzelnen Fall an.

Man kann jedoch nach verschiedenen Ansätzen suchen und sich folgende Fragen stellen:

 

1. Beruf und Berufung

Was macht dich so unzufrieden in deinem Beruf?

Was war der Grund, dass du dich damals für diesen Beruf entschieden hast? Stehst du noch hinter deiner Entscheidung?

Gibt es Probleme in der Kommunikation mit dem Chef(in) oder Kollegen? Lässt sich hier durch eine Veränderung wieder Spaß in den Beruf bringen?

 

Was wolltest du schon immer machen? Hast du beruflich eigentlich einen ganz anderen Wunsch?
Wie willst du dich fühlen, wenn du zur Arbeit gehst? Was wünschst du dir?

 

Spürst du eine Berufung in dir, die du gern erwachen lassen willst?

 

2. Bedürfnisse kommunizieren

Du verspürst das Bedürfnis nach mehr Zeit zuhause - nur für dich?

Sprich' mit deinem Partner darüber. Oder mit Menschen, die dir helfen können, dir die Kinder abnehmen können.

Oder suche aktiv nach einem Babysitter.

 

Sage, was du brauchst, um Kraft zu tanken.

Kommunizieren klar und direkt, wertschätzend und respektvoll. In kurzen klaren Sätzen.

Beginne die Sätze so:

Ich fühle mich...

Ich brauche...

Ich bitte dich...

 

Trau dich, es zu sagen. Bleibe ruhig dabei und lass' auch deine Emotionen sprechen.

 

3. Zeit erschaffen

Wo in deinem Alltag sind Zeitlücken? Zeiträume, die du aktiv mit wertvollem Inhalt füllen kannst?

Du fährst jeden Tag 2h mit dem Zug oder im Auto? Höre dir inspirierende Videos oder Podcasts auf dem Weg an.

Liest du in der S-Bahn bereits wertvolle Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung oder "daddelst du nur im Handy herum"?

 

Da du in Punkt 2 gelernt hast, Bedürfnisse zu kommunizieren, erschaffe dir damit neue Zeit für dich.

Beispiel:

Ich fühle mich ausgelaugt und erschöpft von meinem Job, den Kindern und allem.

Ich brauche dringend Zeit für mich, 30 Minuten jeden Abend.

Ich bitte dich, mich dabei zu unterstützen und mir zu sagen, was du brauchst.

 

Was ist des Weiteren mal mit einem Wochenende zur Persönlichkeitsentwicklung? Ein Seminar?

Fahr weg und du wirst sehen, wie erholt du zurückkommst, mit völlig neuen Impulsen und neuer Motivation.

Was hält dich zurück? Angst die Kinder allein zu lassen? Kein Mut allein wegzufahren?

Werde dir bewusst, was dich zurückhält und frage dich, wie du das überwinden kannst.

 

Hast du drüber nachgedacht, deine Wochenarbeitszeit zu reduzieren?

Könnt ihr als Familie eine Zeit lang auf einen Teil deines Einkommens verzichten, damit du zum Beispiel einen Tag in der Woche nur für dich hast?

 

4. Die eigene Spiritualität finden

Spiritualität bedeutet Geistigkeit, kann sich auf Religion, aber auch auf freie Spiritualität beziehen.

Welche Form dich anspricht, ob du dich überhaupt mit Spiritualität beschäftigen willst, bleibt ja absolut dir überlassen.

Ich kann nur empfehlen, sich mit der eigenen geistigen Welt zu beschäftigen, zu meditieren, den Geist zur Ruhe kommen lassen. Und sich auch mal erlauben, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Mitgefühl zu zeigen, bewusst achtsam zu sein und DANKBAR zu sein.


Spiritualität hilft dir, zu innerer Ruhe zu kommen. Und wenn du ruhiger bist, wird auch dein Alltag etwas ruhiger.
Wie im Innen so im Außen!

 

5. Von Erwartungsdruck abgrenzen

Du spürst den Druck, perfekt sein zu müssen?

Deine Kinder sollen super erzogen werden und soll immer schön brav sein?

Du sollst als berufstätige Mutter immer gut funktionieren, die anderen schaffen das doch auch?

 

Woher kommt dieser Druck?

AUS DEN MEDIEN: Dann halte dich fern von den Medien. Sie tun dir nicht gut.

VON DEINEN ELTERN: Sage deinen Eltern, dass du spürst, wie sie Druck auf dich ausüben und dich das negativ beeinflusst. Sag ihnen, was du von ihnen stattdessen brauchst und worum du sie bittest. Wenn das nicht klappt, nimm' immer dann Abstand, bevor die der Druck deiner Eltern nicht guttut.

VON DIR SELBST: Arbeite an deinem Selbstwertgefühl und versuche deine Perfektion Stück für Stück herunterzuschrauben. Schreibe dir täglich auf, was heute gut war und woran du noch arbeiten willst. Fülle dein Gehirn mit positivem Material, statt dir selbst Druck zu machen. "Ich bin wertvoll und gut, so wie ich bin!" 

 

Das hier sind die ersten Möglichkeiten, vielleicht fallen Müttern, die sich betroffen fühlen, weitere ein.


ICH HELFE DIR - KOSTENLOS

Mir liegen Mütter am Herzen. Ich war selbst in einem Hamsterrad gefangen und konnte mich befreien.

Ich möchte dich motivieren, über den Tellerrand hinauszusehen, dein Inneres zu befragen und zu erfühlen, was dich tatsächlich glücklich macht.

Ich möchte dir helfen, eine selbstbestimmende Aufgabe zu finden, die deinen Selbstwert steigert - neben dem Mutterdasein.

 

Ich mag keine Chefs, die den Chef raushängen lassen und Frauen als niedere Angestellte benutzen.

 

Ich möchte nicht, dass sich Frauen und gerade Mütter im Beruf unterordnen und "unterbuttern" lassen.

 

Ich empfinde es als ungerecht, wenn Frauen schon seit ihrer Kindheit denken, sie könnten nichts und wären nicht mehr wert als nur Mutter zu sein. Mutter zu sein ist WERTVOLL! KEINE FRAGE! Aber ich glaube daran, dass eine Mutter zusätzlich eine erfüllende Tätigkeit findet, die zu ihren Ressourcen und Fähigkeiten passt, damit sich ihr Leben rundum gut anfühlt.

 

Ich biete für alle meine Neukundinnen ein kostenloses Kennenlerngespräch an. Du kannst hier einen Termin von 30 Minuten buchen.

 

Oder du lernst mich intensiver kennen: Auf Facebook zum Beispiel.

 

Ich freue mich auf dich und sage: ROCK ON, MAMA!
Carola

 

 


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